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Aktuelles

Die Dieter-Hofmann-Stiftung (DHS) ist eine Einrichtung, die sich in besonderer Weise der Förderung des Springreiternachwuchses widmet. Dieses geschieht durch die Vergabe von Stipendien, durch die Ausrichtung des Förderpreises der Dieter Hofmann-Stiftung und durch andere gemeinnützige Maßnahmen. Darüber hinaus engagiert sich die Stiftung seit dem Jahr 2012 beim DHS-Jugendchampionat mit dem der Reiternachwuchs in den Klassen A und L an den Leistungssport herangeführt wird.

Biblis und Wetter
Ergebnisse A-Springen nach 4. und 5. Qualifikation
Ergebnisse L-Springen nach 4. und 5. Qualifikation

Schwanheim 27./28. Juni 2019
Ergebnisse A-Springen nach 3. Qualifikation
Ergebnisse L-Springen nach 3. Qualifikation

Landenhausen 08./10. Juni 2019
Ergebnis A-Springen nach 2. Qualifikation
Ergebnis L-Springen nach 2. Qualifikation

Elz am 18./19. Mai 2019
Ergebnisse A-Springen
Ergebnisse L-Springen

 

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EM Rotterdam: 24. Titel für deutsche Dressur-Equipe

Neue Bestmarke von Isabell Werth und Bella Rose

Rotterdam/NED (fn-press). Die deutschen Dressurreiter haben zum 24. Mal Mannschaftsgold bei einer Europameisterschaft gewonnen. Damit verteidigten sie auch den Titel, den sie 2017 in Göteborg/SWE errungen hatten. Am zweiten Tag der Teamwertung erreichten die amtierenden Weltmeisterinnen Isabell Werth und Bella Rose eine neue persönliche Bestleistung im Grand Prix – 85,652 Prozent. Sönke Rothenberger und Cosmo zeigten ebenfalls eine starke Runde, die mit 79,084 Prozent belohnt wurde. Am Vortag hatten Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB sowie Dorothee Schneider und Showtime FRH das deutsche Team in Führung gebracht. Insgesamt kam die Equipe auf 244.969 Punkte und siegte damit deutlich vor den Niederlanden (230.140) und Schweden (229.923).

„Das war spitzenklasse! Alle vier haben tolle Ergebnisse geliefert“, freute sich Monica Theodorescu, die ihren sechsten Mannschaftstitel als Bundestrainerin feierte. „Wir haben heute eine überragende Bella Rose mit Isabell gesehen, das war ein Ritt, bei dem wirklich alles passte. Ich habe erst hinterher realisiert, dass wir auch in der Einzelwertung auf den ersten drei Plätzen und mit allen Vieren in den Top-Ten sind. Das ist für die Galerie. Übermorgen geht es wieder von Neuem los. Aber heute feiern wir noch ein bisschen und dann konzentrieren wir uns neu auf den Grand Prix Special.“

Medaillen in der Einzelwertung gibt es erst am Donnerstag – die besten 30 Paare aus dem Grand Prix sind startberechtigt. Ob Isabell Werth (Rheinberg) und ihre westfälische Stute Bella Rose (von Belissimo M – Cacir AA) noch eins draufsetzen können? Es wäre Werths 23. EM-Medaille. Der diesjährige Mannschaftstitel war ihre 18. Goldmedaille bei einer Europameisterschaft. „Ich bin heute super happy, die Stute war fantastisch. Ich glaube, wir haben es beide sehr genossen. Nicht nur die Piaffe-Passage-Tour war herausragend, sondern auch die Galopptour war wohl ihre beste, die sie je gezeigt hat. Sie ruht mehr und mehr in sich, das Ganze war eine sehr gelungene Prüfung“, sagte Werth.

Auch Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und sein niederländischer Wallach Cosmo steuerten ein starkes Ergebnis zum Mannschaftstitel bei. Ein, zwei Mal blickte Cosmo auf die Deko rund um das Viereck, verließ aber seine Linie nicht und war schnell wieder bei seinem Reiter. Lediglich ein Fehler in der Rechtspirouette kostete Punkte. Trotzdem kamen die beiden noch auf fast 80 Prozent (79,084). „Cosmo ist in einer super Verfassung, er hat sich hier frisch und motiviert gezeigt. Die Pirouette zählt leider doppelt, und wenn man dann so einen dicken Patzer drin hat, ist das natürlich extrem teuer“, sagte Rothenberger. „Aber wir haben auch sehr viele gute Sachen gezeigt und am Ende ist es ein super Ergebnis für die Mannschaft. Dass er mal kurz zur Seite geschaut hat, kann ich ihm nicht böse nehmen. Ich bin zuversichtlich, dass wir in den nächsten Tagen noch einiges bieten können, wenn wir uns konzentrieren und die Prüfungen gut zu Ende reiten.“

Am Montag hatte Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) mit TSF Dalera BB den Auftakt für das deutsche Team gemacht. Mit 76.894 Prozent erreichten sie das neuntbeste Einzelergebnis. Dorothee Schneider (Framersheim) und Showtime FRH steuerten 80.233 Prozent zum Mannschaftsergebnis bei. „Ich glaube, wir hatten selten eine so starke Mannschaft bei einem Championat“, sagte Isabell Werth. jbc

Alle Ergebnisse aus Rotterdam finden Sie hier.

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EM Vierspänner: Deutsches Team ist Europameister

Gold für Anna Sandmann, Georg von Stein und Michael Brauchle

Donaueschingen (fn-press). Die deutschen Vierspänner haben bei der Europameisterschaft in Donaueschingen überraschend Gold gewonnen. Schon nach Dressur und Gelände hat das Team mit Michael Brauchle, Georg von Stein und Anna Sandmann bei ihrer Heim-EM mit rund 15 Punkten geführt. Im Kegelfahren konnten die Teams aus Belgien und Frankreich trotz starker Runden im Hindernisparcours diesen Abstand nicht mehr aufholen und Deutschland gewinnt Gold (313.71). Silber geht nach Belgien (324,74), Bronze an das Team aus Frankreich (330,60). Neuer Europameister ist der Niederländer Bram Chardon. Der 26-jährige ehemalige Pony-Vierspänner-Weltmeister übernimmt damit den Titel von seinem Vater Ijsbrand, der im Gelände ausgeschieden ist und daher seinen Titel nicht verteidigen konnte.

„Wir sind super happy, dass das hier alles im eigenen Land so funktioniert hat, das ist einfach großartig. Da hätten wir nach dem Verlauf der bisherigen Saison nicht mit gerechnet“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger über seine erste Goldmedaille mit den Vierspännern. 

Als erstes deutsches Teammitglied musste die 23-jährige Anna Sandmann aus Lähden im Emsland, die zum ersten Mal an einer EM der Vierspänner teilnimmt, in den Kegelparcours. Sie fuhr souverän und flüssig durch alle Hindernisse, alle Bälle blieben auf den Kegeln. Aber am Ende wurde trotz lautstarker Anfeuerungsrufe vom Publikum die erlaubte Zeit etwas knapp und sie kam mit minimaler Zeitüberschreitung ins Ziel. Das ergab aber lediglich 1,16 Strafpunkte, so dass sie sich sogar von Platz sechs auf Platz fünf in der Einzelwertung verbessern konnte. Direkt nach ihr kam Teamkollege Michael Brauchle aus Baden-Württemberg, der am Vortag vor heimischem Publikum die Geländeprüfung gewonnen hatte. Er schaffte es in der erlaubten Zeit ins Ziel, aber ein Ball fiel bei ihm. Aber das war dennoch schon die Goldmedaille für Deutschland!

Georg von Stein verpasst Bronze
Der dritte deutsche Mannschaftsfahrer Georg von Stein aus Modautal im Odenwald hatte aber trotzdem noch Druck, denn er lag in der Einzelwertung auf Bronzekurs mit hauchdünnem Vorsprung vor dem Belgier Glenn Geerts, der eine Nullrunde geliefert hatte. Und schon am zweiten Hindernis passierte es, ein Ball fiel und von Stein rutschte auf Rang vier. Bronze ging damit an Glenn Geerts, Silber gewann der Dressur-Sieger der Franzose Benjamin Aillaud.

„Dass es mit Bronze nicht geklappt hat, ist schon schade, aber wir freuen uns sehr über Mannschafts-Gold. Bei unserer eigenen EM wollten wir natürlich eine Medaille holen und nachdem es in Aachen nicht gut gelaufen ist, hatten wir da schon Druck“, sagte Georg von Stein. „Ich bin super stolz, viel besser hätte es nicht laufen können! Wenn mir vorher jemand gesagt hätte, Gold mit dem Team und Fünfte im Einzel, hätte ich gesagt, träum weiter!“, sagte Anna Sandmann.

Fünf deutsche Fahrer landeten in der Einzelwertung in den Top Ten: Hinter Georg von Stein auf Platz vier (Platz vier in der Dressur, Platz drei im Gelände) folgen auf den Plätzen fünf und sechs direkt seine Teamkollegen Anna Sandmann (Platz sieben in der Dressur, Platz acht im Gelände) und Michael Brauchle (Platz 16 in der Dressur, Platz eins im Gelände). „Wie Anna das hier bei ihrer ersten Vierspänner-EM gemacht hat, das ist schon der Hammer“, war Cheftrainer Geiger begeistert, von den Leistungen und der Nervenstärke seiner „Newcomerin“. 

Durch eine fehlerfreie Runde im Kegelparcours schob sich Annas Vater Christoph Sandmann, der vor zwei Jahren bei der EM in Göteborg Bronze geholt hat und mit dem deutschen Team Vize-Europameister wurde, auf Platz sieben (Platz neun in der Dressur, Platz 16 im Gelände) vor. Seine damalige Teamkollegin Mareike Harm aus Negerbötel in Schleswig-Holstein war auch als Einzelfahrerin am Start, da sie auf ihr Verlasspferd Amicello verzichten musste und nun Ersatzpferd Quebec Sautreuil, genannt Sepp, in der Dressur und im Kegelfahren anspannen musste. Bei ihr fiel ein Ball, sie belegte am Ende Platz zehn in der Einzelwertung.

Die anderen deutschen Einzelfahrer Rene Poensgen (Eschweiler), EM-Debütant Markus Stottmeister (Bösdorf), Dirk Gerkens (Paderborn) und Sebastian Heß (Ubstadt-Weiher) belegten die Plätze 17, 19, 20 und 26. „Auch bei den Einzelfahrerin haben wir gute Leistungen gesehen“, so Bundestrainer Geiger. „Nachwuchsfahrer Markus Stottmeister hat das hier bei seiner ersten EM toll gemacht.“ Unterstützt wurde Geiger bei der EM vom mehrfachen Weltmeister Boyd Exell aus Australien, der ihm als Co-Trainer  zur Seite stand.

Die Titelverteidiger aus den Niederlanden spielten bei der Vergabe der Mannschafts-Medaillen nach viel Pech im Gelände keine Rolle mehr bei der EM, denn Teammitglied Koos de Ronde trat im Kegelfahren nicht mehr an. Und da Ijsbrand Chardon im Gelände ausgeschieden war, gab es kein Mannschaftsergebnis mehr.

Deutsche Führung nach Geländeprüfung
Das deutsche Team hatte nach dem Gelände die Führung im Mannschaftswettbewerb übernommen. Der Sieg in der Geländeprüfung ging zur Freude des Publikums an ihren Lokalmatador Michael Brauchle. Der aktuelle Deutsche Meister fuhr eine Bestzeit nach der anderen und gewann mit 105,65 Punkten. „Die Pferde haben einen Top-Job gemacht“, sagte Brauchle im Ziel. „Michi kehrt grade zu seiner alten Marathon-Top-Form zurück“, freute sich Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. Auch schnell war Teamkollege Georg von Stein aus Modautal in Hessen, er wurde Dritter. „Das Gelände hier liegt mir einfach, die Pferde kennen das hoch und runter von Zuhause. Das erste Hindernis war direkt sehr eng, da war ich noch etwas zu zögerlich, da hatte ich erst doch ganz schön Respekt, danach lief es dann“, sagte der Odenwälder, der in den vergangenen drei Jahren in Donaueschingen die Geländeprüfung gewinnen konnte. Auch Anna Sandmann zeigte rasante Runden durch die acht Hindernisse – Platz acht.

Bei den nach der Dressur noch führenden Niederländern lief dagegen einiges schief. Koos de Ronde hatte eigentlich die Führung übernommen, da er die schnellsten Zeiten in allen Hindernissen gefahren war. Aber er hatte in der Phase A – eine Srecke, die in einer bestimmten Zeit gefahren werden muss, bevor es in die Hindernisse geht – sich mit der Zeit verkalkuliert und zahlreiche Strafpunkte dafür bekommen. Als Letzter für die niederländische Mannschaft startete der aktuelle Europameister und viermalige Weltmeister Ijsbrand Chardon. Allerdings kippte seine Kutsche in Hindernis fünf um, als er zu dicht mit einem Rad an einen Baum fuhr. Ihm selbst, seinen Beifahrern und den Pferden ist nichts passiert, alle blieben unverletzt. Aber er schied aus der Prüfung aus und somit wird auch sein Dressurergebnis nicht mehr für die Mannschaft gewertet. Platz zwei im Gelände ging an seinen Sohn Bram Chardon, der damit auch die Führung in der Kombinierten Wertung übernehmen konnte. 

Starker Dressurauftakt
Den Grundstein für den Erfolg der deutschen Mannschaft legte Georg von Stein als erster Mannschaftsfahrer bereits in der Dressur. „Ich hatte heute ein super Gefühl, es hat richtig Spaß gemacht und das ist ja immer ein Zeichen dafür, dass viel klappt“, sagte er nach seiner Dressurvorstellung. Mit seinen 47,58 Strafpunkten führte er sogar bis zur Mittagspause, am Ende wurde es Platz vier. Als letzte Starterin der 41 EM-Teilnehmer lieferte auch Anna Sandmann ein Top-Ergebnis in der Dressur ab. „Ich habe versucht auszublenden, dass ich für die Mannschaft fahre, ich versuche doch sowieso das bestmögliche Ergebnis abzuliefern. Außerdem wusste ich ja erst seit gestern, dass ich im Team bin, da hatte ich ja nicht so lange Zeit darüber nachzudenken“, lachte sie. „Anna ist ganz toll gefahren, sie hat versucht alles rauszuholen, das war eine Dressur mit Pepp“, sagte Bundestrainer Karl-Heinz Geiger. Sie belegte mit 48,58 Punkten Platz sieben. Bei Michael Brauchle, dem dritten deutschen Mannschaftsfahrer, lief nicht alles ganz optimal. Er kam auf Platz 16. evb

Weitere Informationen zur EM der Vierspänner unter www.pferd-aktuell.de/em2019/vierspaenner-in-donaueschingen

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EM Dressur: Deutsches Team nach Tag 1 in Führung

Jessica von Bredow-Werndl und Dorothee Schneider machten den Auftakt

Rotterdam/NED (fn-press). Die deutsche Dressurreiter liegen nach dem ersten Tag des Grand Prix‘ bei den Europameisterschaften in Rotterdam deutlich in Führung. Jessica von Bredow-Werndl und TSF Dalera BB machten als erstes Starterpaar den Auftakt für Deutschland, sie erreichten 76.894 Prozent. Dorothee Schneider und Showtime FRH beendeten die Prüfung mit der Tagesbestleistung: 80.233 Prozent. Am Dienstag greifen auch Sönke Rothenberger mit Cosmo sowie Isabell Werth mit Bella Rose in das Geschehen ein. Dann entscheidet sich auch, ob das deutsche Team seinen EM-Titel von 2017 verteidigen kann.

So sonnig und guter Stimmung wie der erste Wettkampf-Tag in Rotterdam endete, so regnerisch und tränenreich hatte er begonnen. Jessica von Bredow-Werndl (Aubenhausen) war mit größten Hoffnungen in den Grand Prix gestartet. Ihre Trakehnerin TSF Dalera BB hatte sich zuletzt in Aachen von ihrer besten Seite gezeigt. Auch im Rotterdamer EM-Stadion leistete sich die zwölfjährige Stute von Easy Game – Handryk keinen Fehler. Nur ein ganz natürliches Bedürfnis unterbrach den Rhythmus. „Das war leider ein besch… Moment, im wahrsten Sinne des Wortes. Es ist zum Heulen. Aber sie musste eben aufs Klo“, sagte Jessica von Bredow-Werndl unter Tränen, nachdem sich ihre Stute ausgerechnet in der Links-Traversale erleichtern musste und die Lektion dabei unterbrach. „Sie musste bisher nur einmal in einer Prüfung äppeln, damals ist sie aber normal weiter galoppiert. Ich frage mich, warum das ausgerechnet hier passieren musste. Es ist so schade, weil Dalera wirklich top in Schuss ist, das hat sie phasenweise auch gezeigt. Sie wollte keinen Fehler machen. Ich hatte beim Abreiten ein unglaubliches Gefühl, als wären wir auf einem ganz neuen Level. Aber die Traversale zählt in der Bewertung leider doppelt. Das ist einfach blöd gelaufen.“ Doch nach dem Malheur fingen sich die beiden Mannschaftsweltmeisterinnen schnell wieder und erhielten dennoch fast 76.894 Prozent – das zweitbeste Ergebnis des Tages.

Zwischen Anspannung, Vertrauen und der perfekten Passage
Als zweites Starterpaar gingen für die deutsche Equipe Dorothee Schneider (Framersheim) und Showtime FRH an den Start. Die beiden Mannschaftsolympiasieger ließen nichts anbrennen und erreichten 80.233 Prozent. Die Top-Note 9.9 gab es für die Passage des 13-jährigen Hannoveraner Wallachs (von Sandro Hit – Rotspon) auf der Schlusslinie. Lediglich in den Piaffen ließ er ein paar Punkte liegen. „Showtime war heute ein bisschen nervös in der Arena, das hat man gemerkt. Aber er hat sich zwischendurch immer wieder stabilisiert und in der Aufgabe das Vertrauen zurückbekommen. Die Schlusslinie war einfach wunderbar. Ich bin froh, dass er diese Aufgabe so gut absolviert hat und wir so ein tolles Ergebnis zum Team beisteuern konnten“, sagte Schneider.

33 Paare waren am ersten Tag der Mannschaftsentscheidung im Grand Prix angetreten. Am Dienstag starten noch einmal so viele, ehe dann feststeht, welche Teams die Medaillen mit nach Hause nehmen dürfen. Aus deutscher Sicht ist noch zwei Mal Daumendrücken angesagt: Um 10.30 Uhr starten Sönke Rothenberger (Bad Homburg) und Cosmo, um 14.30 Uhr Isabell Werth (Rheinberg) und Bella Rose. Nach dem Teil 1 des Grand Prix‘ führt das deutsche Team nun mit vier Prozent Vorsprung vor Großbritannien und Schweden.

Positives Zwischenfazit
Bundestrainerin Monica Theodorescu war mit dem ersten Wettkampftag zufrieden: „Das war ein sehr guter erster Tag. Jessica hatte leider einfach Pech mit diesem Äppeln, im Grunde in der dämlichsten Lektion, in der einem das passieren kann, außer vielleicht noch in der Piaffe. Aber so ist nunmal die Natur. Jessica ist weitergeritten, hat weiter gekämpft und die Prüfung mit vielen Höhepunkten toll zu Ende gebracht. Dorothee ist auch ganz stark geritten. Die erste Piaffe mit Unterbrechung, aber sonst sauber, ohne Fehler, mit vielen Höhepunkten. Das Pferd ist gewaltig in Schuss. In den Piaffen war er vielleicht noch nicht ganz so locker. Aber über 80 Prozent am ersten Tag sind absolut spitze.“

Alle deutschen Springpferde „fit to compete“
Indes absolvierten auch die deutschen Springpferde die Verfassungsprüfung anstandslos. Für das Team um Christian Ahlmann (Marl) mit Clintrexo Z, Simone Blum (Zolling) mit DSP Alice, Daniel Deußer (Rijemanm/BEL) mit Scuderia 1918 Tobago Z und Marcus Ehning (Borken) mit Comme il faut sowie das Reservepaar Maurice Tebbel (Emsbüren) und Don Diarado steht am Dienstag zunächst um 17 Uhr das Trainingsspringen auf dem Programm. Am Mittwoch absolvieren die vier Teamreiter dann das Zeitspringen, das sowohl für die Einzel- als auch die Team-Wertung zählt. jbc

Alle Ergebnisse aus Rotterdam finden Sie hier.

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Europameisterschaften Dressur, Para-Dressur und Springen vom 19. bis 25. August in Rotterdam/NED
Die Niederländische Hafenstadt Rotterdam ist in diesem Jahr Gastgeber der Europameisterschaften in Dressur, Para-Dressur und Springen. Eine Woche lang misst sich die europäische Pferdesport-Elite auf dem Gelände des traditionsreichen CHIO Rotterdam. Als Titelverteidiger in Team- und Einzelwertung treten die deutschen Dressurreiter an. Isabell Werth räumte mit Weihegold OLD 2017 in Göteborg/SWE alle Goldmedaillen ab. Dagegen gingen sowohl die Para-Dressurreiter als auch die Springreiter erstmals seit vielen Jahren in der Mannschaftswertung leer aus. Titelverteidiger im Springen sind das Team aus Irland sowie der Schwede Peder Fredricson. Die deutschen Para-Dresurreiter verließen Göteborg mit insgesamt fünf Medaillen im Gepäck. Jeweils eine silberne gingen an Claudia Schmidt und Romeo Royal und Steffen Zeibig mit Feel Good, beide Grade III, eine bronzene an Alina Rosenberg mit Nea’s Daboun (Grade II). Gleich doppelt dekoriert verließ Elke Philipp (Grade I) mit Regaliz die EM-Bühne: Silber in der Einzelwertung und Bronze in der Kür. In der Mannschaftswertung musste sich Deutschland nach Jahren erstmals mit Platz vier begnügen.
Informationen: www.rotterdam2019.com

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Deutsche Meisterschaft der Einspänner und Hessische Meisterschaft Zweispänner vom 22. bis 25. August in Viernheim
Als Veranstalter von hochkarätigen Fahrsport-Turnieren hat sich die Viernheimer Kutschengilde bereits mehrfach bewährt. In diesem Jahr steht die Deutsche Meisterschaft der Einspänner als großes Event für die Vereinsmitglieder bevor. Die besten Einspännerfahrer Deutschlands reisen nach Hessen. Deutscher Meister 2018 wurde Philipp Faißt (Lahr), der im vergangenen Jahr mit Ann in Time G.W. seine dritte DM-Goldmedaille gewinnen konnte. Er wird seinen Titel aber mit seiner bewährten Stute nicht verteidigen, da er Ann in Time 2018 in den Ruhestand verabschiedet hat. Bei der DM in seinem Heimatverein wird aber unter anderem Lokalmatador Jens Chladeck ganz vorne mitfahren wollen. Im vergangenen Jahr bei der DM in Schildau konnte er die Geländeprüfung und das Kegelfahren gewinnen und belegte am Ende Platz fünf.

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Informationen: www.kutschengilde.de

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