Bundesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf in Norderstedt vom 31.03.-01.04.2012
Bilder finden Sie unter:
http://www.reitsport-landenhausen.de/2012/04/team-hessen-belegten-den-3-und-
Bundesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf vom 30.03. – 01.04.2012 in Norderstedt, Schleswig-Holstein
(Antonia Schattel)
In diesem Jahr folgte der Bundesentscheid der Vierkämpfer dem Landesentscheid auf dem Fuße, so dass der zwischengeschaltete Sichtungslehrgang diesmal nicht wie üblich über ein ganzes Wochenende abgehalten werden konnte. Die Sichtung erfolgte daher in diesem Jahr an einem einzigen Nachmittag, so dass die Tagesform noch viel entscheidender für eine Qualifizierung war. So bewarben sich 7 Vierkämpfer in Alsfeld um einen Platz in der hessichen Mannschaft. Letztlich fiel die Wahl des Sichtungsgremiums aus der Mannschaftsführerin Dr. Antonia Schattel, der Trainerin für Laufen und Schwimmen Tina Weber, der Vierkampfbeauftragten Jutta Heinemann und der Jungendwartin Silvia Balduff auf den Sieger des Landesentscheides Leon Bernhammer sowie Adrian Keller, Christoph Fingerhut und Jonas Münker. Als Ersatzreiter unterstütze Philipp Bein das Team, so dass Hessen für den Bundesentscheid erstmals eine reine Jungenmannschaft an den Start schickte. Für den Nachwuchsentscheid hatten sich bereits auf dem Landesentscheid Celine Herrmann, Hanna Heil, Jula Meyer und Madita Hendriks sowie als Ersatzreiterin Hannah Raab qualifiziert. Beide Mannschaften trainierten am Samstag vor Wettkampfbeginn nochmal gemeinsam und dann ging es auch schon auf in den hohen Norden.
Wie schon im Vorjahr, in dem der Bundesnachwuchsvierkampf erstmals im Rahmen des Bundesentscheids mit ausgetragen wurde, fand auch in diesem Jahr das Schwimmen schon Freitagnachmittag statt, um die Zeiteinteilung und vor allem die Abreise am Sonntag etwas zu entzerren. Daher machten sich einige unserer Teilnehmer schon am Donnerstag auf den Weg, während die Übrigen Freitag sehr früh aufbrechen mussten, um mittags bereits im nördlich von Hamburg gelegenen Norderstedt eintreffen zu können. Am späten Mittag fand dann ein gemeinsames Training der Mannschaft zur Bewegung der Pferde und zum Kennenlernen der Prüfungsplätze statt. Den Pferden tat die Bewegung sehr gut, da einige doch Mühe hatten, bei dem heftigen nordischen Wind und dem Flattern des Stallzeltes zu ihrer gewohnten Gelassenheit zurückzufinden.
Bei der anschließenden Mannschaftsführerbesprechung wurden dann die Startplätze und die Mannschaften zugelost, mit denen die Hessen ihre Pferde tauschen würden. Während die Nachwuchsvierkämpfer noch alle ihre eigenen Pferde mitbringen und reiten, bringen die „Großen“ nur noch 2 Dressurpferde und 2 Springpferde mit und bekommen weitere 2 Pferde von einer zugelosten Mannschaft zur Verfügung gestellt. Im Gegenzug werden dann auch die eigenen Pferde von der Partnermannschaft geritten. In diesem Jahr bekamen wir in der Dressur die Pferde der Mannschaft Schleswig-Holstein 1 und im Springen die Pferde der Rheinländer, wobei letzterer Pferdetausch dann auch zu einer ausgesprochen fröhlichen, ausgelassenen und freundschaftlichen Annäherung dieser beiden Landesverbände führte.
Am Nachmittag ging es dann in das nahegelegene „Arriba Erlebnisnad“ mitten in Norderstedt. Dort fand dann unter ausgelassener Stimmung die die erste Disziplin statt. 50 m Freistil hieß es für alle Teilnehmer. Wir waren sehr zufrieden mit unseren hessischen Startern, da alle entweder ganz nah an ihre bisherige Bestzeit herankamen oder diese sogar unterbieten konnten. Dies führte, bedingt durch die starke Konkurrenz, zunächst zu Plätzen im Mittelfeld. Die ersten Eindrücke ließen wir dann bei einem gemeinsamen Abendessen in der Unterkunft unserer Vierkämpfer ausklingen.
Der nächste Morgen begann dann mit der Dressur. Zunächst zeigten unsere Nachwuchsvierkämpfer ein sehr schönes und harmonisches Mannschaftsbild und wurden mit den Wertnoten 6,9 (Hanna Heil), 6,1 (Celine Herrmann), 8,0 (Jula Meyer) und 6,8 (Madita Hendriks) belohnt. Jula Meyer verpasste mit ihrer 8,0 dann knapp geschlagen auf dem 2. Platz die Ehrung für die beste Dressurreiterin.
Auch die Dressurvorstellung unserer Jungs im Bundeswettkampf verlief sehr zufriedenstellend. Sowohl Christoph als auch Jonas konnten sich recht schnell auf die ihnen bis dato fremden Pferde einstellen. Dank ihrer Wertnoten von 7,5 (Leon Bernhammer), 8,0 (Christoph Fingerhut), 6,3 (Jonas Münker) und 7,0 (Adrian Keller) konnte sich das Team auf den 6. Platz vorarbeiten.
Während schon am Vormittag das Wetter den April willkommen geheißen hat, spitzten sich die Wetterwechsel am Nachmittag immer weiter zu. Mal Sonne, dann Nieselregen, bewölkt und wieder klar, fanden wir uns beim Abgehen der Laufstrecke auf einmal in eiskaltem, peitschendem Schneeregen wieder. Doch wie auf Bestellung schoben sich die dunklen Wolken wieder weiter und der Laufwettkampf konnte trocken und bei geradezu schönem Wetter, wenn auch kaltem Wind, absolviert werden. Das honorierten unsere Mädels auch gleich und liefen als Schnellste (Jula Meyer) und Zweitschnellste (Madita Hendriks) über die Ziellinie. Das konnte unsere Jungsmannschaft dann zwar nicht toppen, aber letztendlich waren alle mit ihren Laufleistungen zufrieden und so gingen die Mädels von einem hervorragenden 3. Platz ins abschließende Springen und die Jungs von Platz 7.
Zunächst freuten sich aber alle auf den gemeinsamen Länderabend. Ein aufgrund seines doch schon recht hohen Alters zunächst etwas fremd wirkender DJ machte einen ganz tollen Job und so ließen sich die Vierkämpfer nicht lange bitten und eroberten die Tanzfläche im Fluge. Schon nach kurzer Zeit war nur noch dank der Mannschafts-T-Shirts zu erkennen, wer welchem Team zugehörte, denn spätestens beim Feiern gab es keinen Konkurrenzgedanken mehr. Es war eine tolle, ausgelassene Stimmung und ein wirklich gelungener Abend!
Am Sonntag folgte dann zu guter Letzt das abschließende Springen, das schon so manches Mal alles wieder durcheinandergewirbelt hat. Unsere Mädels durften auch hier wieder den Anfang machen. Als Startreiterin der Mannschaft erhielt Celine Herrmann lediglich eine Wertnote von 5,2, so dass der Druck auf die restlichen Mannschaftsreiter noch wuchs. Jula Meyer kam daraufhin nach einem Abwurf mit einer Wertnote von 6,2 ins Ziel und es folgte Madita Hendriks. Sie ritt zunächst einen tollen Parcours, doch dann wurde ihr der letzte Sprung zum Verhängnis und sie kassierte einen Steher. Aber auch in so einer Situation heißt es Nerven behalten und den Ritt zu Ende bringen und das ist Madita dann auch gut gelungen. Durch den Abzug verblieb leider nur eine Wertnote von 6,0 und so lastete die Entscheidung auf Hannas Schultern. Als letzte Reiterin hatte sie alles in der Hand. Doch das konnte sie nicht aus der Ruhe bringen. Mit einer souveränen und stilistischen Runde sicherte sie sich eine Wertnote von 7,5 und konnte damit den 3. Platz der hessichen Mannschaft im Bundesnachwuchsvierkampf mit 15332 Punkten (Jula Meyer 5316 Punkte und 2. Platz der Einzelwertung, Hanna Heil 5059 Punkte, Madita Hendriks 4957 Punkte, Celine Herrmann 4346 Punkte) doch noch sichern! Geschlagen geben musste sich unser Nachwuchsteam nur den Mannschaften aus Nordrhein-Westfalen mit Mannschaftsführerin Christa Middendorf (15471 Punkte) und Schleswig-Holstein mit Mannschaftsführerin Anna-Sophie Krause (15398 Punkte). Eine tolle Leistung!
Nicht weniger spannend wurde es dann im Springen der Bundesvierkämpfer. Zunächst wurden jeweils die beiden mannschaftseigenen Pferde von ihren Reitern vorgestellt. Für Hessen ging es daher zuerst für Adrian Keller mit „Franzi“ an den Start. Er brillierte mit einer sehr schönen Runde, jedoch wurde die Distanz von Sprung 3 auf 4 etwas eng und bescherte einen Abwurf. Somit verblieb von der ursprünglichen Wertnote 7,8 nach dem Abzug eine 7,3 und somit dennoch eine gute Grundlage. Es folgte nun Jonas Münker mit „All about Eve“. Durch die kleine Übersetzung seiner Stute und das doch ansehnlich hoch gebaute Springen musste sich das Paar mächtig ins Zeug legen und kam mit guter Runde, aber ebenfalls einem Abwurf an Sprung 4, mit einer Endnote von 6,2 ins Ziel. Nun folgten die Reiter auf den zugelosten Pferden. Beide hessischen Reiter hatten Pferde, die vom Typ her unheimlich gut zu ihnen passten, aber über Christophs Pferd sagten die Rheinländer schon im Vorfeld, dass er gerne mal einen Abwurf mache und unter seinem eigenen Reiter waren es dann auch gleich vier. Christoph ritt dennoch eine tolle und rhythmische Runde und war schon fast fehlerfrei im Ziel. Es fehlte nur noch die abschließende Kombination. Die Distanz ein kleines bisschen weit und dann fielen die Stangen doch noch – leider sowohl an a als auch b… Ergab somit trotz der Grundnote von 7,7 eine Endnote von 6,7. Zu guter Letzt stellte Leon einen 6jährigen Wallach mit einer enormen Übersetzung vor. Wenn auch sehr rittig, führte das doch zu der einen oder anderen dichten Distanz und wurde mit 2 Abwürfen und einer verbleibenden Endnote von 6,0 quittiert.
Dennoch konnten sich unsere Jungs nochmal einen Platz vorschieben und wurden letztendlich 6. mit 15763 Punkten (Christoph Fingerhut 5284 Punkte, Adrian Keller 5256 Punkte, Leon Bernhammer 5223 Punkte, Jonas Münker 4744 Punkte). Der Sieg ging auch im Bundesentscheid an Nordrhein-Westfalen mit der Mannschaftsführerin Christa Middendorf (17084 Punkte) gefolgt von Hannover unter der Leitung von Britta Grollismund (16486 Punkte) und der Mannschaft aus Schleswig-Holstein mit Mannschaftsführer Michael Fritzsch (16135 Punkte). Somit ging ein schönes und sehr harmonisches Wochenende mit vielen Eindrücken zu Ende.
|
Bundesvierkampf und Bundesnachwuchsvierkampf in Neustadt-Dosse vom 08.-10. April 2011
Erfolgreiches Wochenende in Neustadt (Dosse) für die Vierkämpfer
(von Jutta Heinemann)
Gerade mal drei Wochen nach dem Landesentscheid im Vierkampf in Rodheim-Bieber fuhren die Hessen zum Bundesvierkampf nach Neustadt (Dosse).
Zuvor hatten sich die besten 7 vom Landesentscheid in Alsfeld zu einem Lehrgang getroffen,
um sich für den Bundesentscheid zu qualifizieren. Vor den Lehrgangsleitern Dr. Antonia Schattel und Tina Weber und der Vierkampfbeauftragten in Hessen, Jutta Heinemann, zeigten die Jugendlichen ihr Können, das besonders beim Reiten von fremden Pferden in Augenschein genommen wurde. Denn beim Bundesentscheid reiten nur zwei Vierkämpfer ihre eigenen Pferde, während die anderen beiden die Pferde des zugelosten Landesverbandes reiten.
Die Wahl fiel auf Jerome Robiné, Anahita Daneshjoo (beide Darmstadt-Dieburg) Julia Spranger (Odenwald) und Loren Hähner (Lahn -Dill). Als Ersatz wurde Saskia Martens (Darmstadt-Dieburg) nominiert.
Für den Bundesnachwuchsvierkampf wurde bereits beim Landesentscheid gesichtet und nominiert. Hier qualifizierten sich Mona Maibach (Lahn-Dill), Johanna Fahle ( Waldeck-Frankenberg), Lisa Kopp und Marcel Schmidt (beide Oberhessen-Mitte). Als Ersatz kam Adrian Keller (Vogelsberg) mit nach Neustadt. Diese Fünf hatten sich bereits einmal zum Reiten der Mannschaftsdressur in Nidda getroffen.
Anfang Oktober 2010 war das Pilotprojekt Bundesnachwuchsvierkampf der Klasse E in Neustadt gestartet. Nun wurde dieser mit dem Bundesentscheid der Klasse A zusammen in Neustadt zum ersten Mal ausgetragen. Um den Zeitrahmen nicht zu sprengen, war es erforderlich, schon am Freitagabend die Teildisziplin Schwimmen zu absolvieren. Das wiederum führte dazu, dass alle Vierkämpfer, Trainer und TT’s schon Freitag Vormittag vor Ort sein mussten. Als Mannschaftsführerin fungierte zum ersten Mal Dr. Antonia Schattel und Tina Weber sorgte in bewährter Manier für die organischen Disziplinen. Auch Silvia Balduff, Jugendwartin der PSJ Hessen und die Beauftrage für den Vierkampf in Hessen, Jutta Heinemann, begleiteten das Team. Vor dem Schwimmen war ein freies Training der Pferde in der Wettkampfhalle angesetzt.
Bei der anschließenden Mannschaftsführerbesprechung bekamen die Hessen für die Dressur den Landesverband Hannover und für das Springen
die Pferde aus Schleswig-Holstein zugelost. Danach fuhren wir nach Neuruppin ins Schwimmbad. Alles klappte sehr gut und die Jugendlichen aus Hessen zeigten gute Leistungen, was Platz 5 und 9 zur Folge hatte. Zum Abendessen trafen sich alle in der Unterkunft der Jugendlichen.
Samstag früh erfolgte das Vorstellen der Dressurpferde. Schon hier zeigte sich, dass wir Glück mit den zugelosten Pferden hatten. Leider wurde bei uns eines der Pferde wegen geringfügiger Lahmheit von den Richtern disqualifiziert. Nach kurzem Hin und Her und einem Wechselbad der Gefühle konnte eines der Pferde der E-Vierkämpfer als Ersatz genommen werden, da die Ersatzpferde des Veranstalters nicht für eine A-Dressur geeignet waren. Aber wer sollte das Pferd nun reiten ? Nach einigen Tränen und tröstenden Worten gelang es Silvia Balduff die Wogen zu glätten. Und welch ein Erfolg ! Die Noten spiegeln die tolle Leistung der Jugendlichen wieder: 7,3; 7,6; 7,8 und 8,0 !
Aber zuvor waren die E-Vierkämpfer dran, um ihre Mannschaftsdressur zu zeigen. Sie fielen durch ein sehr harmonisches Mannschaftsbild auf, was sich nicht nur in den Noten niederschlug. Die Mannschaft errang damit auch den Sonderehrenpreis der am besten herausgebrachten Dressurmannschaft in Form eines riesigen Pokals.

Nach diesen ersten zwei Disziplinen lagen die Reiter der E-Mannschaft auf dem 5. und die A-Reiter auf dem 4. Platz. Das anschließende Laufen forderte wegen des starten Windes doch einiges von den Jugendlichen. Aber es gabe keine nennenswerten Steigudngen zu überwinden. Alle kamen mit guten Zeiten ins Ziel. Besonders fielen die homogenen Leistungen der hessischen Teams auf. Nach drei Disziplinen bewegten sich die Punkte zwischen 3800 und 4022 bei den A-Reitern und zwischen 3340 und 3780 bei den E-Vierkämpfern.
Aber jeder weiß: der Wettkampf ist erst entschieden, wenn der letzte Reiter den letzten Sprung überwunden hat. Alle Nerven waren bis zum Anschlag gespannt! Zuerst erfolgte das Vorstellen der Springpferde. Die zugelosten Pferde schienen gut zu unseren Reitern zu passen. Aber abwarten!
Zunächst war unser Nachwuchsteam an der Reihe. Dank souveräner Vorstellungen konnte sich die Mannschaft nochmal um einen Platz verbessern und landeten knapp hinter dem Podest auf einem guten 4. Platz! Nun war die Spannung kaum noch auszuhalten, da zwei unserer A-Reiter den Parcours mit völlig fremden Pferden absolvieren mussten. Die Zwei mit ihren eigenen Pferden ritten den anspruchsvollen Parcours jedoch zuerst und meisterten bravourös ihre Aufgabe. Aber auch die Zwei auf den fremden Pferde zeigten ihr ganzes Können und das spiegelte sich in den Noten wieder: 6,9¸7,5; 7,8 und 8,0!
Dies bedeutete am Ende Platz zwei hinter dem Landesverband Hannover und vor Westfalen. Was für ein Wochenende!
Tina Weber, Dr. Antonia Schattel Loren Hähner, Anahita Daneshjoo Julia Spranger, Jeromé Robiné Marcel Schmidt, Johanna Fahle, Mona Maibach, Adrian Keller Lisa Kopp (es fehlte Saskia Martens, die schon nach Hause musste)
|
Bundesnachwuchsvierkampf 2010
Vom 1.- 3. 10. 2010 fanden auf dem Landesgestüt Berlin-Brandenburg in Neustadt/ Dosse die deutschen Nachwuchsmeisterschaften im Vierkampf statt.
Das Team Hessen der Klasse E wurde durch Hannah Heider, Katharina Maria Gleisenberger, Anne-Maryl Hendriks, Marek Spichal und Marcel Schmidt vertreten.
Als Einzelreiter startete Patrick Spichal im Wettkampf der Klasse A.
Am 30. September fuhren wir mit der Mannschaftsführerin Silvia Balduff und Betreuerin Jutta Heinemann ins schöne Brandenburg. Dort angekommen, wurden unsere Pferde in gut ausgestatteten Boxen untergebracht. Am nächsten Morgen ging es bei wunderschönem Sonnenschein gleich mit dem ersten freien Training los. Abends wurden alle teilnehmenden Mannschaften im Namen des Reistsportverbandes Berlin-Brandenburg und des Haupt- und Landesgestüts zu einer Begrüßungsfeier geladen.
Am Samstag begann der eigentliche Wettkampf mit einer Dressurprüfung der Klasse E, gefolgt von einem 1500m- Lauf. Beim abschließenden Abendprogramm, der sogenannten „fünften Disziplin“, hatten alle Mannschaften Gelegenheit sich und ihr Bundesland vorzustellen.
Nach einer kurzen Nacht ging es am nächsten Morgen in das 30km entfernte Neuruppin zum Schwimmwettkampf.
Hier musste von allen Teilnehmern des Nachwuchsvierkampfes eine Strecke von 50m im Freistil geschwommen werden.
Am Nachmittag fand in der Graf-von-Lindenau-Halle des Landgestüts ein Stilspringen der Klasse E statt.
In der Gesamtwertung konnten wir als Mannschaft aus Hessen einen guten vierten Platz erreichen. Besonders zu erwähnen ist, dass Marek Spichal den 1. Platz im Laufen der Klasse E erreichte, sein Bruder Patrick in der Klasse A das Springen für sich entscheiden konnte.
Alle Teilnehmer waren sichtlich stolz, als zur Platzierung die Nationalhymne erklang. Es war eine gelungene Veranstaltung, bei der es sich lohnt auch im nächsten Jahr, im April, wieder teilzunehmen.
Katharina Maria Gleisenberger
|
Bundesvierkampf 2010
Bundesvierkampf Kl. A 2010 in Neunkirchen/Saarland vom 16.-18. April 2010
Das Ziel der diesjährigen hessischen Vierkampfmannschaft war Neunkirchen im Saarland.
Schon Freitag Mittag ging es los mit dem Reiten der mitgebrachten Pferde, damit diese sich mit der Umgebung vertraut machen konnten.
Bei der Mannschaftführerbesprechung zogen die Hessen für die Dressur die Startnummer 2 und beim Springen sollten wir dann die 9. Mannschaft sein. Die zugelosten Landesverbände waren in der Dressur Westfalen und im Springen Hannover.
Freitagabend folgte der feierliche Einmarsch der Landesverbände in die Reithalle und ein Büffet mit saarländischen Spezialitäten.
Und Samstag um 9°°Uhr wurde es dann Ernst: Vorstellen der Dressurpferde mit anschließender Mannschaftsdressur. Die Pferde aus Westfalen erwiesen sich als „Glücksgriff“ und so konnten wir mit den Noten aus der Dressur einen guten 5. Platz erringen. Schön aus hessischer Sicht: Katharina Tascher hatte mit 8,5 die beste Dressurnote.
Nach der Dressur folgte der Geländelauf. Die Strecke – durchaus anspruchsvoll – war ein richtiger Crosslauf. Aber für uns nicht kein großes Problem und alle Hessen kamen gut ins Ziel. Ein Hesse kam besonders gut ins Ziel: Sören Hasselberg erlief mit gut 50 m Vorsprung die beste Zeit!
Vierkampf bedeutet nicht nur sportliche Leistungen zu bringen, sondern auch Spaß im Team zu haben. Das zeigte sich am Samstagabend. Nach einer mitreißenden Musical-Aufführung und einem leckeren Büffet stand das „Ersatzmannrennen“ auf dem Programm. Der Neunkirchener Reitverein lud dazu auch die Mannschaftsführer mit ein und so konnten beide im Team die gestellten Aufgaben bewältigen. Dieses Jahr stand nicht das Erringen der besten Leistung im Vordergrund, sondern das Mitmachen und am Schluss bekam jede Mannschaft einen Eimer mit Süßigkeiten.
Das Schwimmen am Sonntagmorgen im herrlichen neuen Schwimmbad nahe der Reitanlage war aus hessischer Sicht auch sehr erfolgreich. Jeder konnte sich noch mal steigern und auch in dieser Disziplin war Sören Hasselberg nicht zu schlagen und kam nach sensationellen 28,8 sec. ins Ziel. Nach drei Disziplinen lagen wir nun auf dem 4. Platz und stellten in den drei absolvierten Disziplinen den Besten. Aber wie das so ist: bevor nicht der letzte Sprung überwunden ist, ist nichts entschieden. Die zwei ersten Hessen legten gut vor und wir hofften schon auf einen Treppchenplatz. Aber dann verließ und das Quäntchen Glück, das man braucht, um zu gewinnen und am Ende lagen wir auf dem 6. Platz von 14 teilnehmenden Mannschaften. Es gewann zum wiederholten Mal Westfalen vor Hannover und Sachsen-Anhalt. Herzlichen Glückwunsch!
Hessische Teilnehmer 2010 : Jonas Knieling (Darmstadt Dieburg), Sören Hasselberg
( Oberhesse-Mitte ), Katharina Tascher ( Main-Kinzigtal ) und Janina Langendorf ( Waldeck-Frankenberg ). Ersatzreiter Lena Hesseldieck ( Vogelsberg)
Mannschaftsführer: Irene Schweckendieck, Trainer der organischen Dizsiplinen: Tina Weber
(Jutta Heinemann im April 2010)
|