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Corona-Pandemie: Entschädigungsleistungen für Pferdesportvereine

Vor dem Hintergrund der derzeitigen Corona-Pandemie hat die hessische Landesregierung gestern einen Nachtragshaushalt beschlossen, der auch vorsieht, dass in finanzielle Not gerate
nen Sportvereinen Zuschüsse gewährt werden. 

Der PSVH hat das zuständige Innenministerium deshalb auf die Spezifika von Pferdesportvereinen hingewiesen und gebeten, diese bei der Bemessung der Zuwendungen zu berücksichtigen. 

Pferdesportvereine, die Unterricht mit Schulpferden anbieten, befinden sich in einer besonderen Situation, da auch nach Einstellung des Sportbetriebs weiterhin Kosten anfallen. Diese belaufen sich für Boxenbringung, Fütterung, Misten, Bewegung, Tierarzt, Hufschmied etc. auf  ca. 700 Euro pro Pferd und Monat. 

Hinzu kommen Kosten für den Unterhalt der Reitanlagen, die sich in der Regel im Vereinsbesitz befinden sowie für die Bedienung von Darlehen. Ohne die Einnahmen aus den Schulpferde-Unterricht können somit erhebliche Liquiditätsprobleme entstehen.   

Unter unseren 660 Mitgliedsvereinen befinden sich ca. 80-100 Vereine, die für ihre Mitglieder Schulpferde bereithalten. Durchschnittlich werden etwa fünf Schulpferde pro Verein gehalten.

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