Persönliche Mitglieder der FN zeichnen wieder Pferdehaltungen mit Vorbildfunktion aus
Artgerechte Pferdehaltung beinhaltet freie Bewegung über alle Jahreszeiten hinweg. Befestigte Paddocks sind eine sinnvolle Alternative dafür, wenn Wiesen geschont werden müssen. Foto: FN-Archiv
Bewegung, Sozialkontakte, Licht und Luft: Die Grundbedürfnisse des Pferdes stehen auch 2026 wieder im Mittelpunkt des Wettbewerbes „Stall des Jahres“, den die Persönlichen Mitglieder der FN veranstalten. Gesucht werden Pferdebetriebe und -vereine, die im Alltag zeigen, was artgerechte Pferdehaltung bedeutet.
Pferde verbringen den größten Teil ihres Lebens in ihrer Haltungsumgebung. Daher hat diese entscheidenden Einfluss auf ihr Wohlbefinden. Der Wettbewerb „Stall des Jahres“ macht Betriebe sichtbar, die diese Verantwortung ernst nehmen. Gesucht sind Vorbilder für artgerechte Pferdehaltung. Dabei geht es nicht um Hochglanz, sondern Haltung. Nicht um Perfektion, sondern Verantwortung. Betriebe können sich ab sofort online um den öffentlichkeitswirksamen Titel bewerben und ihre Konzepte vorstellen. In einem ersten Schritt füllen Sie dazu schnell und unkompliziert ein kurzes Formular aus und sind damit in der ersten Bewerbungsrunde dabei.
In Runde zwei sind dann Foto- und Videomaterial der eigenen Pferdehaltung für einen „virtuellen Stallrundgang“ gefragt. Wer diesen erfolgreich absolviert, wird von der Fachjury besucht. Die feierliche Preisverleihung findet bei den Al Schira’aa Bundeschampionaten statt. Zu gewinnen gibt es attraktive Sach- und Geldpreise, verteilt über mehrere Runde, auch für nicht prämierte Teilnehmer, gegeben von den Persönlichen Mitgliedern der FN und FN-Partner Großewinkelmann. Außerdem erhalten alle Teilnehmer, die mindestens am virtuellen Stallrundgang teilgenommen haben, ein kostenloses, qualifiziertes Feedback zur eigenen Pferdehaltung durch die Fachjury.
Bewerbungsschluss ist der 30. April 2026.
fn-press/hoh
Gesamt-Trend weiter rückläufig
Turniersportstatistik. Foto (c) Frender - stock.adobe.com / Slawik
Steigende Lebenshaltungskosten zeigen zunehmend Auswirkung auf den deutschen Turniersport. Hatte der Turniersport nach der Coronazeit zunächst wieder etwas Fahrt aufgenommen, weist der Trend seit 2023 nach unten und hat mittlerweile fast alle Parameter des Turniersports erfasst. Jetzt ist allerdings eine erste positive Entwicklung bei den Neuregistrierungen der Turnierpferde zu verzeichnen.
In den vergangenen zehn Jahren wurden jährlich rund 3.500 Veranstaltungen durchgeführt. Sogar nach der Pandemie stabilisierte sich die Anzahl der Veranstaltungen wieder auf das übliche Niveau. Doch seit 2023 sind Rückgänge zu verzeichnen und im Jahr 2025 wurden nur noch 3.183 Veranstaltungen organisiert. Dies ist ein Rückgang von neun Prozent zur damaligen stabilen Marke von 3.500.
Einen Rückgang von 0,5 Prozent weist 2025 die Anzahl der Prüfungen auf. Diese sanken von 56.975 auf 56.686 Prüfungen. Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit ist die Prüfungsanzahl in den vergangenen sechs Jahren sogar um 14,5 Prozent geschrumpft.
Angesichts der genannten Zahlen erscheint es nur logisch, dass 2025 auch weniger gestartet wurde. 1.078.453 Starts im Jahr 2025 bedeuten allerdings nur einen geringen Rückgang von 0,2 Prozent gegenüber 2024. Die einzelnen Prüfungen werden also wieder voller. „Das ist gut für die verbleibenden Veranstalter“, sagt Leonie Kalthoff, Leiterin des Teams Turniersport bei der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). „Im Vergleich zur Vor-Corona-Zeit ist es allerdings ein Minus von fast 20 Prozent und verdeutlicht uns den Ernst der Lage“, sagt Kalthoff.
Jahresturnierlizenzen weiter rückläufig
Im Jahr 2023 sank die Zahl der ausgestellten Jahresturnierlizenzen erstmals unter 70.000. 2024 verlangsamte sich der Rückgang (68.425), lag 2025 aber weiterhin bei minus 2,5 Prozent (66.729).
Der Anteil männlicher Teilnehmer im Turniersport nimmt dabei weiter ab. 2025 sind nur noch gut elf Prozent der Turnierreiter und -fahrer männlich (7.631), während diese vor 20 Jahren noch rund ein Fünftel aller Turnierteilnehmer stellten.
Nach einem Zuwachs von knapp 14 Prozent im Jahr 2024 sind auch die Schnupperlizenzen 2025 rückläufig, von 5.447 auf 5.148 beantragte Lizenzen (minus 5,5 Prozent).
Mehr Turnierpferde neu registriert
Nach einem Rückgang im Jahr 2024 ist die Zahl der neu registrierten Turnierpferde 2025 wieder auf 21.326 gestiegen, das entspricht plus 4,8 Prozent gegenüber 20.343 im Vorjahr. Die Zahl der fortgeschriebenen Turnierpferde sank hingegen um 2,1 Prozent von 116.741 auf 114.320.
Im Interview zieht Leonie Kalthoff, Leiterin des Teams Turniersport der FN, ein Fazit aus den aktuellen Zahlen.
Wie schätzen Sie die jüngsten Turniersportzahlen ein?
Leonie Kalthoff: "Natürlich sind diese Zahlen kein Grund zum Jubeln, sind für uns allerdings auch nicht überraschend. Schaut man sich den Verlauf der vergangenen zehn Jahre an, ist ein linearer Rückgang zu erkennen. Die Pandemie hat diesen Rückgang beschleunigt, aber ganz so weit sind wir von dem Trend, den wir auch ohne Pandemie erwartet hätten, nicht entfernt.
Am meisten bedauern wir den Rückgang bei den Veranstaltungen. Insbesondere die kleinen, ländlichen Veranstalter können ihr Turnier schon länger nicht mehr mit einer schwarzen Null abschließen. Das bedeutet, dass uns vor allem die kleinen Turniere fehlen, die ein Verein einmal im Jahr auf die Beine gestellt hat. Und dies ist vor allem auch ein großer und bedauerlicher Verlust für das gelebte Vereinsleben und die Gemeinschaft."
Müssen sich die Turniere ändern, was müssen Turnierveranstalter vielleicht verändern?
Kalthoff: „Wenn man sich mit den Zahlen des Statistischen Bundesamtes befasst, bin ich überzeugt davon, dass es in erster Linie äußere Einflüsse sind, die uns und vielen anderen Sportverbänden in Deutschland das Leben erschweren.
Die steigenden Lebenshaltungskosten führen dazu, dass weniger Geld für Sport, Freizeit und Kultur übrig bleibt. Wir müssen uns nichts vormachen – auf den Turniersport kann als erstes verzichtet werden, wenn das Geld knapp wird. Hinzu kommt, dass das Veranstalten eines Turnieres durch die steigenden Preise immer teurer wird und auch der demographische Wandel ist nun mal Fakt.
Aber natürlich prüfen wir als Verband die Stellschrauben. Wir hinterfragen fortlaufend unsere Regelwerke und schauen, wo wir Möglichkeiten haben den Teilnehmern und Veranstaltern entgegenzukommen. Wir nehmen auch Ideen gerne entgegen, dafür haben wir ja schließlich ein föderales System. Das Problem ist nur immer: wenn eine Idee aus dem Blickwinkel einer Zielgruppe absolut logisch erscheint, hat es meist Nachteile für andere Zielgruppen. Ein Teilnehmer hat beispielsweise andere Interessen als der Veranstalter, der Zuschauer oder die Turnierfachleute.
Die einzige Möglichkeit für Veranstalter ist, dass sie sich hinterfragen welche Zielgruppe sie in erster Linie ansprechen. Zum Beispiel: Als „normaler“ vereinsbasierter Veranstalter brauche ich nicht die Profis ansprechen. Die Topreiter fahren in Reitsportzentren mit Top-Bedingungen, und zwar vorwiegend unter der Woche.“
Also müssen die Turniere bedarfsorientierter werden?
Kalthoff: „Ja, kleine Veranstalter können sich Nischen aufbauen. Ein großes Potenzial liegt auch in den Wiedereinsteigern im mittleren Alter. Das sind erwachsene Personen, die mit beiden Beinen im Leben stehen und neben Beruf und Familie täglich noch das Familienpferd betreuen. Für diese Zielgruppe müssen Angebote geschaffen werden.
Und bei den Angeboten für die ganz Kleinen und Einsteigern, also unsere Basis, ist noch viel Potenzial. Führzügelwettbewerbe sind toll, aber manchmal entsteht das Gefühl, wir langweilen unsere jüngsten Pferdefans schon mit dem korrekten Sitz, bevor sie überhaupt ein Gefühl für das Pferd entwickeln. Und genau dort müssen wir ansetzen. Und für ein S-Springen mit zehn Startern, kommt auch kein Zuschauer mehr zum Turnier."
Wie sieht denn die ideale Ausschreibung aus?
Kalthoff: „Grundsätzlich gibt es keine Pauschallösung für eine perfekte Ausschreibung und garantiert hohe Nennungszahlen. Dafür gibt es zu viele Faktoren, die einfließen, wie zum Beispiel die Platzgrößen und die Bodenbeschaffenheit. Gut besuchte und beliebte Turniere leben davon, dass die Veranstalter offen für Neues sind, immer wieder neue Ideen haben und diese auch umsetzen. Und übrigens: Jeder Veranstalter kann sich bei seinem Landesverband hinsichtlich seiner Ausschreibung beraten lassen.“
Was können die Aktiven selbst beitragen?
Kalthoff: „Nicht nur die Veranstalter und Turnierfachleute können zu einer verbesserten Turnierlandschaft beitragen. Eine der Hauptsorgen der Veranstalter ist der Mangel an ehrenamtlichen Helfern. Aktive und Vereinsmitglieder können durch tatkräftige Unterstützung mithelfen, das eigene Turnier attraktiv zu gestalten und die Kosten somit gering zu halten. Schließlich hängt die Motivation, ein Turnier zu veranstalten, von einem Gemeinschaftsgefühl ab und letztendlich auch davon, ob am Ende in der Vereinskasse etwas übrigbleibt.“
Die gesamte Statistik gibt es ab sofort als kostenlosen Download im FN-Shop.
fn-press/evb
Am kommenden Freitag ist es so weit: Die dritte Hessische Meisterschaft im Vierkampf sowie der Landesnachwuchsvierkampf starten im mittelhessischen Alsfeld. Über drei Tage messen sich hier mehr als 150 Jugendliche mit über 100 Pferden aus 12 hessischen Kreisreiterbünden in den Disziplinen Dressur, Springen, Schwimmen und Laufen.
Über die sozialen Medien haben viele der Mannschaften bereits kreative Videos und Fotos von ihren fleißigen Vorbereitungen und Trainingsmaßnahmen veröffentlicht. Die Präparationen laufen auf Hochtouren. Organisatorin und Vorsitzende der Pferdesportjugend Anke Westerholt äußerte bereits Ihre Vorfreude auf das Veranstaltungswochenende: „Mit 10 A-Mannschaften und 20 E-Mannschaften haben wir ein tolles Nennergebnis. Jetzt hoffen wir besonders auf gutes Wetter, und freuen uns auf einen fairen sportlichen Wettkampf mit viel Teamgeist“.
Neben den vielfältigen sportlichen Wettbewerben bildet der „Bunte Abend“ am Samstag, den 07. März ein weiteres Highlight am kommenden Wochenende. Mit über 350 Anmeldungen gibt es hier eine feierliche Präsentation der Kreisreiterbünde und ihrer Mannschaften beim Einlauf mit Standarte und im Anschluss ein gemeinsames Essen.
Die Veranstaltung dient ebenfalls als erste Station zur Sichtung des Hessischen Teams für die Deutschen Meisterschaften im Vierkampf und den Bundesnachwuchsvierkampf, welche in diesem Jahr im hessischen Fürstenwald vom 17.-19. April stattfindet.
Wir wünschen allen Teilnehmern bereits viel Spaß und Erfolg und wünschen der Veranstaltung einen guten Verlauf!
Besucher sind an allen Tagen herzlich willkommen und für das leibliche Wohl ist bestens gesorgt.
Hier geht es direkt zum aktuellen Zeitplan.
PSVH/ld

Die Gastgeber verteidigten ihren Titel aus dem Vorjahr: Der KRV der Schwalm siegte im 39. Kombinierten Mannschaftswettkampf Kurhessen-Waldeck. Foto: Juline Lenz (Starjule Photography).
Mannschaftsgeist und Spannung am Verbandsturnier-Sonntag
Am 01.03. fand das KHW-Verbandsturnier auf dem Gelände des Kreisreitervereins der Schwalm e.V. in Ziegenhain statt.
In der Einlaufprüfung Dressur, einer Dressurprüfung der Klasse A*, siegte Anouk Pensky mit D'accord vom RFV Fürstenwald. Den zweiten Platz belegte Lisa Hildebrand vom RFV Guxhagen Dörnhagen mit ihrem Pferd Lord Loxley. Der dritte Platz ging an Alina Richardt, ebenfalls vom RFV Guxhagen Dörnhagen, mit Hesselteich's Amicelli. Sabine Kuhn mit Savay Bridget Jones vom RFV Rosenthal-Willershausen erreichte den vierten Platz, Jorid Hildenhagen vom RFV Fürstenwald mit Riona den fünften Platz. Die beiden sechsten Plätze gingen nach Fritzlar an Melanie Rommel mit Mattis vom Urfftal und Finja Hertel mit Tahiti vom LRFV Fritzlar.
Im Anschluss folgte die erste Mannschaftsprüfung des Tages: die Mannschafts-Dressurprüfung der Klasse A*. Hier siegte die Dressurmannschaft RFV Fürstenwald 1 mit den Reiterinnen Marie-Luise Solf, Charlotte Schaefer, Katharina Noll und Jorid Hildenhagen und Mannschaftsführerin Jil Schuchhardt. Den zweiten Platz sicherte sich die Dressurmannschaft des RSV Gut Hohenrod Lohfelden mit Amie Hamatschek, Laura Hamatschek, Lia Arend und Katrin Pfromm unter der Führung von Nadja Feldle. Der dritte Platz ging an die heimische Dressurmannschaft des KRV der Schwalm, vertreten durch Lea Ritter, Anne Riehl, Celine Sophie Pelzer und Laura Begger mit Mannschaftsführerin Lena Schneemann. Nach Fritzlar ging der vierte Platz an Sophie Dlugos, Hannah Kuhlmann, Melanie Rommel und Finja Hertel, Mannschaftsführerin: Katharina Köhler. Auf dem fünften Platz platzierte sich der LRFV Arolsen mit Christina Grebe, Laura Ann Schnell, Hanna Otto und Pia Jesinghausen und Mannschaftsführerin Lisa Fleseler-Becker. Die Dressurmannschaft vom RuFV Winkelhof Zennern belegte den sechsten Platz, die zweite Dressurmannschaft des RFV Fürstenwald den siebten Platz, der RFV Guxhagen Dörnhagen den achten Platz, der RFV Rosenthal-Willershausen den neunten Platz und die zweite Dressurmannschaft des RuFV Winkelhof Zennern sowie der RFV Wetter den zehnten Platz.
Weiter ging es mit der Einlaufprüfung im Springen, einer Springprüfung der Klasse A. Hier siegte Christina Grebe mit Holstein's Julienne vom LRFV Arolsen. Den zweiten und dritten Platz erritt sich die heimische Reiterin Nina von Schwartzenberg mit ihren Pferden Larsson K und Clever vom KRV der Schwalm. Auch der vierte Platz ging an einen Reiter des KRV der Schwalm, Marc Heller mit seiner Stute Pixa. Der fünfte Platz ging an Anna-Lena Hauck vom RFV Fürstenwald mit Stalina. Auf den Plätzen sechs bis zwölf folgten: Angelique Louisa Müller mit Ginger vom RFV Ohmtal, Katharina Köhler mit Caithness vom LRFV Fritzlar, Amie Hamatschek vom RSV Gut Hohenrod Lohfelden mit Zweet Zara, Sophie Eichenberg mit Quo Vada vom RFV Fürstenwald, Sophie Krug mit Freaky Fine vom RuFV Winkelhof Zennern, Anne Riehl mit Debelina vom KRV der Schwalm und Liv Tove Hofmann vom RFV Hofgeismar mit Casablanca.
Im Anschluss folgte die zweite Wertung des kombinierten Mannschaftswettkampfs, einer Mannschafts-Springprüfung der Klasse A*. Hier siegte mit vier fehlerfreien Runden die heimische Springmannschaft des Kreisreitervereins der Schwalm: Marc Heller mit Pixa, Nina von Schwartzenberg mit Larsson K, Anne Hummel mit Nascada und Anne Riehl mit Debelina. Der zweite Platz ging an den RFV Borken mit Theresa Schmitt, Vanessa Schütte, Lisa Kunz und Hanna Luise Stuhlmann. Den dritten Platz erritt sich die Springmannschaft des RFV Hofgeismar mit Lara Tölle, Liv Tove Hofmann, Hanna Jäckel-Müller und Elena Schölch. Der vierte Platz ging an den LRFV Arolsen mit Christina Grebe, Sissy Schön, Celine Goetze und Guilia Litschel. Der fünfte Platz ging nach Zennern an Sophie Krug, Annabelle Schmidt, Johanna Griesel und Alina Granderath Rauch. Der sechste Platz ging an den RFV Schenksolz mit Martina Mohr, Elisabeth Thielmann, Christina Altdorf und Maxima-Josephine Ernst. Der siebte Platz ging nach Fritzlar an Katharina Köhler, Jana Möller, Hannah Kuhlmann und Sophie Dlugos vom LRFV Fritzlar. Der achte Platz ging an die zweite Mannschaft des RuFV Winkelhof Zennern mit Sophie Amelie Weiß, Lia-Estelle Mentel und Friederike Heimberg.
Gesamtsieg im kombinierten Mannschaftswettkampf
Nach spannender Berechnung des Endergebnisses wurde das Ergebnis des 39. kombinierten Mannschaftswettkampfs Kurhessen Waldeck bekannt gegeben. Der KRV der Schwalm konnte seinen Titel verteidigen und siegte auch in diesem Jahr im kombinierten Wettkampf. Den zweiten Platz in der Gesamtwertung belegte der LRFV Arolsen. Der dritte Platz ging an den LRFV Fritzlar, der vierte Platz an die Mannschaft RUF Fürstenwald 1 und der fünfte Platz an den RSV Hohenrod Lohfelden. Sechster wurde RuF Winkelhof Zennern 1, siebter Winkelhof Zennern 2, achter RuF Hofgeismar, neunter RuF Borken, zehnter RuF Fürstenwald 2, elfter LRFV Guxhagen Dörnhagen, zwölfter RFV Schenksolz und dreizehnter RuF Wetter.
Text: Annika Weber
Nach einem spannenden Wettkampf: Die Siegermannschaften des 39. Kombinierten Mannschaftswettkampfs Hessen-Nassau präsentieren sich. Foto: Stephan Beyer
Das jährliche Vereinstreffen fand erneut beim RFV St. Georg Oberursel-Bommersheim statt. Strahlender Sonnenschein und viele gut gelaunte, sowie motivierte Reiterinnen und Reiter erlebten einen sportlich spannenden und harmonischen Tag mit ihren Pferden und den mitgereisten Fans.
Herausgeputzt und mit kreativen Accessoires ging es zuerst auf das Dressurviereck. Hier konnte sich die PSG Wiesbaden 2024 an die Spitze der ersten Teilprüfung setzen, vor den Teams des RFV Groß-Zimmern 1949 und dem RFV St. Georg Oberursel-Bommersheim. Während die Teams in die Mittagspause gingen und ihre Taktik für das Mannschaftsspringen festlegten, errichtete in bewährter Manier Jürgen Laubach und sein Team einen anspruchsvollen aber fairen Parcours mit 10 Hindernissen. Viele strafpunktfreie Ritte hatten zur Folge, dass die gebrauchte Zeit zum Kriterium wurde.
Die ersten drei Plätze sicherten sich die Teams vom RFV Trebur, gefolgt von der Reitsportgruppe Rosshof/Diedenbergen und der RSG Fasanenhof Klein-Auheim. Es wurde nun kurz gerechnet und die große Siegerehrung vorbereitet. Dieter Merten in seiner Funktion als 2. Vorsitzender des PSV Hessen-Nassau bedankte sich zunächst bei den Mannschaften, insbesondere der Jugend für das gemeinschaftliche trainieren und den dadurch intensivierten Zusammenhalt im Verein. Etwas, das nicht in Vergessenheit geraten sollte in einer weitgehend individuell ausgerichteten Sportart. Und natürlich auch Worte des Dankes an die Mitglieder und Helfer des Veranstalters in Oberursel-Bommersheim, schon langjährige Heimat des Wettkampfes mit festem Termin im hessischen Turnierkalender.
Das Gesamtergebnis 2026 unterstützt von der Taunussparkasse Bad Homburg:
1. RFV Groß-Zimmern 1949
2. PSG Wiesbaden 2024
3. RFV Trebur
Neben den Schärpen, Medaillen und Schleifen dürfen sich auch wieder vier Dressurmannschaften auf einen Start in der Frankfurter Festhalle im Dezember freuen. Es freuen sich auch alle Beteiligten und Förderer auf ein Wiedersehen zum 40. Geburtstag des Kombinierten Mannschaftswettkampf Hessen-Nassau im kommenden Jahr.
Text: Stephan Beyer

Pferdeerlebnistage bringen Kinder und Ponys zusammen. Foto: Thomas Hellmann/Pferde für unsere Kinder e.V.
Die Stalltüren öffnen für Kinder, die sonst keinen Kontakt zu Pferden haben und ein Stück Begeisterung und Wissen weitergeben: In den vergangenen beiden Jahren wurden 5.500 Kinder in Deutschland mit den Kinder-Pferdeerlebnistagen erreicht. Nun geht die erfolgreiche Aktion ins dritte Jahr: Noch bis zum 15. März können sich Vereine und Betriebe, die einen Kinder-Pferdeerlebnistag veranstalten möchten, um eine Förderung bewerben.
Der Reitsport braucht Nachwuchs. Kindergruppen einzuladen und ihnen zu zeigen, was alles dazugehört, wenn man Pferde hält, ist ein geeigneter Einstieg. An solchen Kinder-Pferdeerlebnistagen wird gespielt, gebastelt, geputzt – und vielleicht sogar mal draufgesessen. Unterstützung für Veranstalter gibt es vom Verein „Pferde für unsere Kinder“ und von Pferdesport Deutschland. Für 2026 werden 100 Kinder-Pferdeerlebnistage mit jeweils 150 Euro gefördert. Zusätzlich gibt es digitale Informationsmaterialien zur Gestaltung des Tages.