
Nach der Teilnahme an einem Sichtungslehrgang in Warendorf sind Emma Arsenic, Victoria Rempp und Maja Elena Ullrich nun für das Bundesnachwuchschampionat (Pferde) der Dressurreiter nominiert.
Das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter, der Liselott-Rheinberger-Nachwuchsförderpreis, zählt zu den wichtigsten Nachwuchsprüfungen für Dressurreiter. Seit 1997 findet das Bundesnachwuchschampionat an wechselnden Austragungsorten statt, seit 2007 ist es regelmäßig Bestandteil der Deutschen Jugendmeisterschaften Dressur und Springen. Auch 2023 fand das Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter im Rahmen der Deutschen Jugendmeisterschaften vom 17. bis 20. August in München-Riem statt. 2024 wird es vom 12. bis 15. September in Riesenbeck ausgetragen.
Die Landesverbände nominieren gemäß einem Quotenschlüssel ihre talentiertesten Reiter im Alter bis zu 14 Jahren für einen Auswahllehrgang am DOKR-Bundesleistungszentrum in Warendorf. Auf diesem dreitägigen Lehrgang werden die 20 besten Paare für den Start beim Bundesnachwuchschampionat ausgewählt.
Die Teilnehmer messen beim Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter ihr Können in den FEI-Aufgaben Children (Mannschafts- und Einzelaufgabe) auf Trense, wobei besonderer Wert auf den Sitz und die Einwirkung des Reiters gelegt wird. Geritten werden die Aufgaben auf einem Viereck mit den Maßen 20 x 60 m. Gerichtet werden die Prüfungen im getrennten Richtverfahren. Nach Addition der Wertnoten aus der 1. und 2. Qualifikation qualifizieren sich die drei punktbesten Reiter für das Finale mit Pferdewechsel. Hierbei reiten alle drei Finalteilnehmer jeweils ihr eigenes Pferd sowie die Pferde ihrer beiden Mitbewerber. Geritten wird eine Sonderaufgabe auf dem Niveau der Klasse L, welche von zwei Richtern gemeinsam gerichtet und anschließend kommentiert wird. Sieger im Bundesnachwuchschampionat der Dressurreiter ist der Teilnehmer mit der höchsten Wertnotensumme der drei Finalritte.
Wir wünschen den drei nominierten bereits viel Erfolg.
